Ich habe mich dieses Jahr mal wieder nach Hannover gewagt. Genauer gesagt am Samstag den 06.03.2010, also genau den letzten Tag der CeBIT. Zu dieser ging es dann auch. Die Nacht vorher habe ich bei einem Kumpel in Dessau verbracht und wir sind dann gegen 8 Uhr morgens losgefahren. Leider hat das Wetter nicht mitgespielt, sodass wir auf der Autobahn kaum vorwärts gekommen sind und letztlich auf die Landstraße gewechselt haben. Gegen 13 Uhr haben wir auch endlich das Messegelände erreicht und uns auf die Suche nach einem Parkplatz begeben. Nachdem wir an einigen, wegen voll geschlossen, Parkplätzen vorbei gefahren sind, hatten wir auch endlich unseren 8€ Parkplatz.
Die Tickets waren schon registriert (An diesem Punkt: Danke an die IG Metall für die kostenlosen Tickets) und so konnten wir wenigstens am Eingang Zeit sparen. Mit ein paar festen Zielen vor Augen sind wir dann relativ planlos durch die Hallen geschlendert. Das Problem war, dass die besten Sachen nicht auch die auffälligsten waren, sodass wir nicht wirklich gute Neuerungen entdeckt haben. Das einzigste, was mir noch in Erinnerung geblieben ist, war von T-Mobile, ein Wasserfall der Schrift anzeigen konnte. Aber das war mehr Blickfang als Produkt, wobei er seine Aufgabe schon gut gemacht hat.
Ansonsten gab es, wie immer, die größten Menschentrauben bei Shows, bei denen man ein WM-Handtuch oder ähnliches gewinnen konnte. Wirklich interessante Neuerungen habe ich nicht entdeckt. Die aktuellen Themen waren Touch (z.B. das Asus EEE T91, was mir aber überhaupt nicht zugesagt hat) und 3D in sämtlichen Varianten (z.B. Fernseher mit und ohne Brille oder nur Brille mit zwei integrierten Bildschirmen). Auch Mini- und Handy-Beamer wurden präsentiert. Diese sind zwar im Laufe der Jahre schon besser geworden, aber für ein großes Bild bei Tageslicht reicht es noch nicht. In der Kategorie Software fand ich die Gefühlserkennung vom Frauenhofer Institut nicht schlecht. Eine Software die Gesichter auf dem Live-Bild erkennt und Emotionen wie Glücklich, Ärger, usw., Alter und Geschlecht erkennt. Wobei das ganze noch nicht ganz so ausgereift ist. Der Kumpel mit längeren Haaren wurde als Female identifiziert… wusste ich noch gar nicht
Nach all diesen “technischen Highlights” mussten wir uns erstmal mit den Messepreisen für Speisen anfreunden (7€ für Currywurst/Pommes bzw. 8,25 für Schnitzel/Pommes). Das nächste mal doch mehr eigenes Essen mitbringen und hinterher in Hannover Essen gehen, da bekommt man für den gleichen Preis besseres Essen.
Gut gestärkt sollte es dann zum Endspurt gehen. Nochmal mit einigen Favoriten wie HTC. Leider begann gegen 17 Uhr schon der Türkische Basar, bei dem kleinere, vorallem Chinesische und Taiwannische, Hersteller ihren Messestand verkauften. Hier war also nichts mehr zu sehen. Also wir gegen 17:30 bei HTC ankamen, mussten wir leider feststellen, dass auch HTC seinen Stand schon geschlossen hatte.
Die Rückfahrt verlief dann schon besser und wir schafften den Weg diesesmal in 3 Stunden.
Ob ich nächstes Jahr wieder auf der CeBIT bin, kann ich bisher nicht sagen. Wenn ja, dann versuche ich an einem Wochentag zu kommen, dann sind die Stände nicht so extrem überfüllt und werden nicht schon gegen 17 Uhr verkauft. Außerdem sind dann auch weniger Besucher da, die es nur auf Werbegeschenke abgesehen haben. Wobei es von Jahr zu Jahr weniger Werbegeschenke gibt. Für nächstes Jahr wäre dann auch wieder eine frühere Ankunft geplant.
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